Markisen

Markisen sind neben Plissees und dem Lamellenvorhang eine weitere Möglichkeit für Sonnenschutz, jedoch werden Markisen hauptsächlich außerhalb des Hauses angebracht. Das Wort Markisen kommt aus Frankreich, dort wurden die Markisen erfunden und der Name leitet sich vom Wort Marquise (soldatensprachliche Bezeichnung für das Zeltdach vor den Offizierszelten) ab. Die heutigen Markisen werden in drei Gruppen unterteilt. Bei der Roll-Markise wird das Tuch auf einer Tuchwelle aufgerollt, die Falt-Markise lässt sich nicht aufrollen, ist aber dennoch beweglich. Zuletzt gibt es noch die Fest-Markise, die sich in ihrer Form nicht verändern lässt. Welche der drei Markisen gewählt wird, muss der Hausbesitzer selbst entscheiden.

Markisen finden häufig Verwendung im gewerblichen Bereich vor Schaufenstern, Balkonen und Cafés. Dort schützen sie vor Sonne oder Regen und sehen zudem sehr dekorativ aus. Das Tuch der Markisen ist ein spezielles Acrylgewebe, das besonders strapazierfähig und wetterfest ist. Je nach Art der Markisen wird das Tuch an mehreren Metallarmen aufgespannt, die es in Form halten und an denen es gespannt wird.

Die Bedienung der beweglichen Markisen kann unterschiedlich erfolgen, manchmal gibt es eine Kurbel, moderne Modelle lassen sich auch über einen Elektromotor bewegen. Manche Markisen sind sogar mit speziellen Sensoren ausgestattet, die selbstständig auf Wind, Regen oder Sonne reagieren und das Tuch dann dementsprechend ein- oder ausfahren.

 

 

 

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